Graz geht den nächsten Schritt in Sachen Openness

„Open by Default“ und Forcierung der Grazer OGD-Politik – Grazer Gemeinderat beschließt entsprechende Petition aus der Community.

Erfreuliche Nachricht aus der letzten Sitzung vor der Sommerpause Anfang Juli 2013: Nach einigen Vorarbeiten, Überzeugungsgesprächen und „Lobbying“ wurde am 4.7.2013 nun einstimmig die Petition der Grazer OGD-Community zur Forcierung der Grazer Open Government Data-Politik angenommen, die mit einem sog. „Dringlichen Antrag“ eingebracht wurde.

Hintergrund: Vieles ist in der Grazer OGD-Politik zwar bereits weitergegangen, sehr viel Bemühen und Unterstützung gibt es bereits von einzelnen Abteilungen von Stadtverwaltung und Tochtergesellschaften, aber der Grundsatz von Open Government Data, also gewissermaßen die „OGD-Grundhaltung“: Open by Default (siehe u.a. G-8 Charta), ist noch nicht in allen Bereichen der städtischen Verwaltung zur Selbstverständlichkeit geworden, noch nicht überall in die alltäglichen technischen Verwaltungsabläufe eingegangen, wie sich in der alltäglichen Arbeit mit OGD-Daten an manchen Stellen gezeigt hat (Bsp. Echtzeitdaten der Grazer öffentlichen Verkehrsmittel…).

Mit dieser Petition, ausgearbeitet dankenswerterweise von Peter Zurk (OGD-Graz-Community), Heinz Wittenbrink (FH JOANNEUM/Media and Interaction Design/Journalismus und Public Relations), Keith Andrews (TU Graz/Institut für Informationssysteme und Computer Medien) und anderen (Volltext ), sind wir in Graz nun ein gutes Stück weiter!

Jetzt geht es “nur” mehr darum, das auch mit Leben zu füllen (damit nicht reine Lippenbekenntnisse). Dazu steht als nächstes die Öffnung der Echtzeitdaten der Grazer Holding/Graz Linien an, wie auch das konkrete Offenlegen anderer Daten aus der Verwaltung.

Autorin: Der Artikel wurde von Daniela Grabe geschrieben. Sie ist Grüne Gemeinderätin der Stadt Graz, treibt darin Open Government Data voran und hat auch den Antrag für die Community eingebracht.

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